2017 ist Geschichte, alle Videos sind geschnitten, die Homepage ist überarbeitet, neues Equipment gekauft und getestet – und nun?

Darf es weitergehen! Die letzten Wochen habe ich genutzt, um den letzten Auftrag aus 2017, das Bandvideo, fertigzustellen. Außerdem wurde die Homepage komplett neu gestaltet.
Auch konnte ich die Zeit nutzen, um die wesentlichen Bestandteile meines Equipments auszutauschen. Drei neue Kameras und ein Gimbal dürfen demnächst ihren Dienst antreten. Filmtechnisch werden vor allem die Hochzeiten in diesem Jahr eine neue Herausforderung, da einige Videos mit zusätzlichen Drohnenaufnahmen abgerundet werden.
Vor allem aber lief in den letzten Wochen und Monaten die Planung neuer Projekte auf Hochtouren. 13 Hochzeiten, ein Fitnessvideo, ein Musikvideo und ein Theaterstück sind bereits fest eingeplant.
Für diese Aufträge werde ich wieder viel unterwegs sein und freue mich auf neue Erfahrungen.

Der ein oder andere wird jetzt denken: „Ein paar Stunden filmen, schnell die schönsten Szenen zusammenschneiden, fertig! Ist doch gar nicht so viel Arbeit…

Dass doch ein bisschen mehr dazu gehört, war ja schon abzusehen. Aber was wirklich alles auf einen zukommt, wenn man aus dem Hobby einen Beruf machen möchte, ist doch immens.
Der größte Unterschied zum hobbymäßigen Filmen ist wohl die Werbung und das Pflegen von Geschäftskontakten. Irgendwie muss man schließlich an Aufträge kommen, um sich weiter zu entwickeln. Die ersten Aufträge habe ich anfangs vor allem über ebay Kleinanzeigen bekommen. Auch über die Facebook-Seite kam schon einiges zustande. Schnell mussten aber auch Visitenkarten und eine Homepage her. Beides selbst zu erstellen hat zwar Kosten gespart, aber natürlich auch sehr viel Zeit gekostet. Gerade ist noch ein Werbeschriftzug fürs Auto in Arbeit. Wir sind schon ganz gespannt, wie es wohl fertig aussehen wird 🙂

Ebenso wurde die auftragsfreie Zeit in den letzten Wochen genutzt, um neue Musik zu suchen. Da ab diesem Jahr nur noch lizensierte Tracks verwendet werden, war einiges an Recherche nötig, um schöne Songs zu finden, die aber trotzdem nicht das Budget sprengen.
Auch meine Steuererklärung mache ich zur Zeit noch selbst. Rechnungen schreiben, Ausgaben auflisten und den Überblick behalten bei so vielen Zahlen. Aber auch das wird mit der Zeit immer selbstverständlicher.

Wie man also sieht – mit filmen und schneiden alleine ist es als freiberuflicher Videograf noch lange nicht getan.

 

   Veröffentlicht am 18.02.2018

   Green Aperture Productions

 

Zurück zur Übersicht